Recall-System

Recall für Zahnarzt- und Arzt­praxen: sehen, wer fällig ist, und jeden Kontakt im Blick behalten.

Ein Recall scheitert selten an der Idee, sondern an der Liste: Wer ist wieder dran, wer hat schon einen Termin, wen hat das Team schon angerufen? In vielen Praxen steht das in einer Tabelle, auf Karteikarten oder im Kopf einer Mitarbeiterin. Mit HejDoc sehen Sie auf einen Blick, wer zur Zahnreinigung, Kontrolle oder Vorsorge fällig ist und noch keinen Folgetermin hat.

Ob Ihr Team anruft, selbst schreibt oder HejDoc automatisch per E-Mail erinnert, entscheidet die Praxis. Ob ein Patient Mitteilungen der Praxis möchte, steht mit Datum in seiner Akte. Wer „Nein“ sagt, bekommt keine Erinnerung.

Typische Reibung

Woran der Recall in der Praxis hängt

  • fällige Patienten stehen in einer Tabelle, die niemand pflegt
  • es ist unklar, wer schon angerufen oder angeschrieben wurde
  • Patienten mit Termin bekommen trotzdem eine Erinnerung
  • ob ein Patient Post von der Praxis möchte, steht nirgends
Mit HejDoc

Was sich in der Praxis ändert

  • Sie legen fest, welche Behandlungen regelmäßig wiederkommen und nach wie vielen Monaten
  • HejDoc zeigt, wer fällig ist und noch keinen Folgetermin hat, auf Wunsch je Behandler
  • jeder Kontaktversuch steht mit Datum und Weg in der Patientenakte
  • Gründe wie „kein Interesse“ lassen sich vermerken, damit niemand doppelt anruft
  • die Erinnerungs-E-Mail nennt keine Behandlung, und Patienten mit „Nein“ in der Akte bekommen keine; für die Einwilligung nutzen Sie den Einwilligungstext in Ihrem Aufnahmebogen
So läuft es ab

Vom fälligen Patienten zum Termin

Klicken Sie sich durch die Schritte. Jede Ansicht zeigt ein Beispiel mit erfundenen Daten.

Festlegen

Sie legen fest, welche Behandlungen regelmäßig wiederkommen und nach wie vielen Monaten.

Beispielansicht · erfundene Daten

Fällig sehen

HejDoc zeigt, wer fällig ist und noch keinen Folgetermin hat, auf Wunsch je Behandler.

Beispielansicht · erfundene Daten

Kontakt oder Mitteilung

Ob Ihr Team anruft, selbst schreibt oder HejDoc automatisch per E-Mail erinnert, entscheidet die Praxis. Ob ein Patient Mitteilungen der Praxis möchte, steht mit Datum in seiner Akte. Bei „Nein“ geht keine Erinnerung hinaus.

Beispielansicht · erfundene Daten

Termin

Jeder Kontaktversuch steht mit Datum und Weg in der Patientenakte. Gründe wie „kein Interesse“ lassen sich vermerken, damit niemand doppelt anruft.

Beispielansicht · erfundene Daten
Gut zu wissen

Was beim Recall rechtlich zählt

Für Erinnerungen per E-Mail oder SMS verlangen die Datenschutzaufsicht und die Ärzteschaft eine ausdrückliche Einwilligung, auch beim Recall (Datenschutzkonferenz, Beschluss vom 16.06.2025; Bundesärztekammer und KBV, 2025). Die Praxis muss nachweisen können, dass die Einwilligung vorliegt. Schweigen ist keine Einwilligung. Für Werbeanrufe und Werbe-E-Mails verlangt zusätzlich das Wettbewerbsrecht eine vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 UWG).

In HejDoc steht in der Akte, ob ein Patient Mitteilungen der Praxis möchte. Patienten ändern ihre Wahl im HejDoc-Konto, die Praxis in der Patientenkarte. Bei „Nein“ geht keine Erinnerung hinaus. Die Einwilligung selbst holen Sie über den Einwilligungstext Ihres Aufnahmebogens ein. Stimmen Sie ihn mit Ihrer Kammer oder Ihrem Datenschutzbeauftragten ab. Fehlt sie bei älteren Patienten, holen Sie sie nach, bevor Sie diese per E-Mail erinnern.

Schon die Tatsache, dass jemand Patient einer Praxis ist, fällt unter die Schweigepflicht. Eine Erinnerung sollte deshalb keine Behandlung nennen. Die Erinnerungs-E-Mails von HejDoc nennen keine. Was in die Einwilligung gehört und wie Anschreiben aussehen können, steht im Ratgeber Recall. Die Angaben beziehen sich auf Deutschland.

Stand: Oktober 2026. Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Fragen zum Recall mit HejDoc

Kann HejDoc Patienten automatisch an die Zahnreinigung erinnern?

Ja. Die automatische Erinnerung per E-Mail ist für die professionelle Zahnreinigung (PZR) vorgesehen und bleibt aus, bis die Praxis sie einschaltet. Alternativ verschicken Sie die E-Mail selbst auf Knopfdruck oder rufen an, dann verschickt HejDoc nichts.

Funktioniert der Recall auch in der Arztpraxis?

Ja. Welche Behandlungen regelmäßig wiederkommen und nach wie vielen Monaten, legt jede Praxis selbst fest. Zusätzlich zeigt HejDoc Patienten, die längere Zeit gar keinen Termin hatten. Die automatische E-Mail gibt es derzeit für die Zahnreinigung, alle anderen Recalls laufen über Anruf oder E-Mail auf Knopfdruck.

Wie weiß die Praxis, ob ein Patient erinnert werden möchte?

Ob ein Patient Mitteilungen der Praxis möchte, steht mit Datum in seiner Akte. Patienten ändern ihre Wahl jederzeit im HejDoc-Konto, die Praxis in der Patientenkarte. Bei „Nein“ verschickt HejDoc keine Erinnerungen. Die Einwilligung holen Sie über den Einwilligungstext im digitalen Aufnahmebogen ein.

Braucht der Recall per E-Mail eine Einwilligung?

Nach Auffassung der Datenschutzkonferenz und der Bundesärztekammer ja: Erinnerungen per E-Mail oder SMS brauchen eine ausdrückliche Einwilligung, die die Praxis nachweisen kann. Einzelne Stellen sehen das weniger streng. Den Überblick mit Quellen gibt der Ratgeber Recall.

Kostet der Recall extra?

Nein. HejDoc kostet 300 € netto im Monat für die ganze Praxis, mit allen Mitarbeitenden und allen Funktionen, monatlich kündbar.

Ein Preis

Recall, Termine und Anamnese zu einem Preis.

300 € netto im Monat für die ganze Praxis: alle Behandler, alle Mitarbeitenden, alle Standorte und jede Funktion. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Ob HejDoc zu Ihrer Praxis passt, klären wir in der Mitgliedsanfrage.